Wie persönlich ist digitales Recruiting?

In der Recruiting-Welt findet immer mehr remote statt: ob Online Bewerbung, – Assessments, – Interviews oder -Feedback. Um die Flexibilität und die Schnelligkeit sowohl auf Kandidaten- als auch auf Recruiter Seite zu steigern, werden digitale Schritte eingebaut.

Dennoch stellt sich die Frage, wie persönlich diese Art der Rekrutierung ist.
In diesem Blogbeitrag möchte ich die zeigen, warum digital unterstütztes Recruiting SEHR persönlich ist – vielleicht sogar persönlicher als andere Wege.

Dass der Bewerber sich über einen digitalen Weg bewirbt, ist keine Neuheit mehr. Dennoch gibt es schon im ersten Schritt des Bewerbungsprozesses die Möglichkeit persönliche Touch Points zu dem Bewerbenden aufzubauen. Videoinhalte in Stellenanzeigen und Social Media geben dem Interessenten einen viel authentischeren Eindruck als rein schriftlicher Text. Auch schlanke Bewerbungsformulare, Easy Apply Möglichkeiten und schneller Bewerbungen über Xing und LinkedIn machen das Leben des Bewerbenden um einiger leichter und fühlen sich persönlicher an.

Im weiteren Prozess gibt es unterschiedliche Wege eine digitale Vorselektion zu treffen. Online Assessments und Video Interviews sind nur zwei Beispiele. Auch wenn viele an dieser Stelle argumentieren, dass ein persönliches Vor-Ort Gespräch persönlicher sei, muss an dieser Stelle gesagt werden, dass zum Einen ein face-to-face Gespräch nicht ersetzt wird und zum Anderen ein Online Step viel effizienter ist. Kandidaten profitieren so von einem schnelleren Prozess, in dem man idealerweise über eine tolle Candidate Experience von dem Unternehmen persönlich begrüßt wird und sind zudem zeitlich komplett flexibel – Ort und Zeit keine Grenzen gesetzt sind.

Ebenfalls lässt sich an dieser Stelle erwähnen, dass viel mehr Bewerbungen für einen zweiten Online Step berücksichtigt werden können, als für ein Telefoninterview oder ein erstes persönliches Gespräch.
Nachdem die Vorauswahl getroffen wurde, folgt das Vor-Ort persönliche Gespräch. Aber auch dieses profitiert von einem vorhergegangen digitalen Prozess, weil beide Parteien sich im Vorfeld über unterschiedlichste Wege schon kennenlernen konnten. Ein face-to-face Gespräch ist automatisch detaillierter und tiefgründiger, wenn vorab z.B. ein Video Interview stattgefunden hat. Auch ist die Verbindlichkeit der „übriggebliebenen“ Kandidaten viel stärker, da auch sie im digitalen Prozess ihren potentiellen neuen Arbeitgeber kennenlernen und besser einschätzen können.

Zusammenfassend lässt sich festgehalten, dass ein digitaler Prozess nicht gleich unpersönlich sein muss und es schon gar nicht heißt, dass es KEIN persönliches Gespräch stattfindet. Er bietet vielmehr die Möglichkeit für alle Parteien eine richtige Auswahl und Vorauswahl zu treffen und sich ideal auf das face-to-face Interview vorzubereiten.

Achja – und das denken nicht nur wir von Cammio – Video Recruiting Experts, sondern auch Kandidaten und Kunden! Seht selbst!

HAPPY – personal – HIRING!

Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.