Ein Plädoyer für VIDEOS bei Nutzung eines Video Recruitment Tools

In meinem cammio-Alltag stelle ich immer wieder fest, dass Unternehmen, die Video Recruitment nutzen, weniger Videos in Ihrem Recruiting Prozess einbauen, als sie eigentlich könnten.

Liegt es an dem vermeintlich hohen Zeitaufwand? An einer letzten Scheu sich selbst vor die Kamera zu stellen? Oder an der Illusion, dass es perfekt sein muss?

Wir bei cammio SIND Video – und natürlich wollen wir, dass so viele Videos wie möglich in den Prozess integriert werden. Und insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Bewerber sich per Video bewerben sollen und schließlich viel schwierigeren Voraussetzungen ausgesetzt sind: Druck eines Vorstellungsgespräches, vorgegebene Aufnahmezeit und (meistens) eine limitierte Anzahl an Aufnahmeversuchen, möchte ich hiermit für VIDEOS bei der Nutzung eines Video Recruitment Tools plädieren:

Im Folgenden werde ich daher Beispiele für die unterschiedlichen Videos geben und zeigen, dass es gar nicht so aufwendig und schwierig ist, wie man denkt:

Einführungsvideo

Nicht nur die Bewerber müssen sich dem Unternehmen vorstellen. Bei unserem derzeitigen Arbeitnehmermarkt muss sich vielmehr das Unternehmen dem Bewerber präsentieren und von sich überzeugen.
Zeigt den Bewerbern wie es bei Euch aussieht. Schnappt Euch das Management, die Abteilungsleiter, die Kollegen oder die Azubis – ja, auch der Office-Hund darf mit aufs Video. Gebt den Bewerbern ein Gefühl davon, wer Ihr seid und was Euch als Unternehmen ausmacht.

Und wenn Ihr den Bewerbern jetzt noch sagt, wie viele Fragen Ihr stellt, ob er nur 1 oder 20 Versuche hat und wie das Interview nun abläuft, habt Ihr alles richtig gemacht.

Video Fragen:

Natürlich ist es einfach, einmal schnell eine Frage einzutippen. Aber „der Ton macht die Musik“. Insbesondere wenn Ihr komplexe Fragen habt, oder Eure Fragen je nach Betonung unterschiedlich interpretiert werden können, nutzt die Chance und stellt sie per Video.
Ihr könnt die Fragen auf verschiedenen Sprachen stellen, um Sprachkenntnisse zu testen. Und nicht vergessen – Ihr dürft auch lächeln, oder wollt Ihr einen unsympathischen Eindruck hinterlassen, nur weil es eine Frage ist, die ins „Eingemachte“ geht?!

Abschlussvideo:

Der Bewerber (m/w) hat sich nun die Zeit genommen, Eure – mehr oder weniger vielen – Fragen zu beantworten. Ich denke, man sollte sich für seine Zeit und seine Mühe bedanken.
Außerdem: Wann meldet ihr Euch? Wie geht der Bewerbungsprozess weiter? Auch das sind Antworten, die ein Abschlussvideo schmücken können.

Aber vielleicht wollt Ihr dem Bewerber (m/w) auch zeigen, dass auch bei Euch der Video Dreh nicht auf Anhieb geklappt hat. Habt ihr Euch nicht auch 10x versprochen, musstet lachen oder habt aberwitzige Grimassen gemacht? Wie wäre es mit einem Outtake Video?! „Bei Dir war nicht alles perfekt?! – Macht nix! Bei uns auch nicht…“

Also, Ihr müsst keine „Hochglanzvideos“ drehen und Ihr müsst keine 3 Arbeitstage am Set verbringen, schnappt Euch einfach eine (Smartphone) Kamera und legt los…

Es muss nicht perfekt sein – sondern authentisch, persönlich und sympathisch!

HAPPY HIRING!

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